Das Wichtigste
- Ein Ergebnis pro Zeile: gültig, ungültig oder unbestimmt, mit international normalisierter Nummer.
- Kosten: 4 Credits pro Nummer, Mindestmenge 500 Nummern, Schätzung vor der Bestätigung.
- Entfernt nicht existierende Nummern, fehlerhafte Formate und Duplikate vor jedem Versand.
- Es ist ein technischer Leitungsstatus: keine Aussage über Identität, Antwort oder Einwilligung.
Was ein HLR-Lookup ist
Das HLR (Home Location Register) ist das Register, in dem Mobilfunkanbieter den Status ihrer Rufnummern führen. Ein Lookup fragt diese Infrastruktur ab, ob eine Nummer vergeben und nutzbar ist – ohne Versand an den Nutzer.
Kommerziell spricht man von Nummernvalidierung: Praktisch erhalten Sie je Zeile ein kurzes Ergebnis, das zeigt, ob der Kontakt noch brauchbar ist.
Warum Listen altern
Mobilnummern wechseln den Inhaber, werden abgeschaltet oder neu vergeben. Eine über Jahre gewachsene Datenbank enthält zwangsläufig tote Zeilen, Tippfehler, fehlende Ländervorwahlen und Import-Duplikate.
Jede nutzlose Zeile kostet: bezahlte Sendungen ohne Zustellung, schlechtere Zustellraten, verzerrte Reports und leidende Absenderreputation. Validierung bringt die Datenbank auf ihre echte Größe.
So läuft die Prüfung
Sie laden CSV oder XLSX hoch oder fügen Nummern ein. Die Plattform normalisiert nach E.164, verwirft unlesbare Zeilen, entfernt Duplikate und zeigt vor der Bestätigung die reale Prüfmenge und die Credit-Kosten.
Der Auftrag läuft im Hintergrund, am Ende erhalten Sie eine E-Mail. Die Ausgabe-CSV enthält normalisierte Nummer und Ergebnis – bereit für den CRM-Import.
Ergebnisse richtig lesen
Gültig heißt: existierende, nutzbare Mobilleitung. Ungültig heißt: Nummer existiert nicht, ist nicht vergeben oder nicht nutzbar. Unbestimmt heißt: Der Betreiber lieferte keine verlässliche Information – die Zeile bleibt klar markiert erhalten.
Lesen Sie statistisch: Bei großen Listen zeigt der Anteil ungültiger Zeilen, wie stark die Datenbank veraltet war und wie viel Sie sparen.
Validierung und Kanalprüfungen: die richtige Reihenfolge
Die Validierung sagt, ob die Leitung existiert; Kanalprüfungen wie WhatsApp, Viber, RCS, iMessage und Telegram sagen, wo der Kontakt erreichbar ist. Beides ergänzt sich.
Empfohlen: erst die gesamte Liste validieren, dann nur gültige Nummern an Kanalprüfungen übergeben. Das senkt die Credit-Ausgaben und liefert sauberere Segmente.
Bewährte Praxis
Validieren Sie bei der Erfassung (Formulare, Importe, Lead-Kampagnen) und danach regelmäßig auf dem Altbestand: Viele Teams prüfen aktive Segmente alle drei bis sechs Monate erneut.
Speichern Sie die Prüf-ID zum Ergebnis: So belegen Sie, wann eine Zeile geprüft wurde, und zahlen Bereinigungen nicht doppelt.
Häufige Fragen
- Versendet die Validierung SMS oder Anrufe?
- Nein. Es ist eine technische Statusprüfung der Rufnummer: Der Empfänger erhält nichts.
- Funktioniert sie auch bei Festnetznummern?
- Der Dienst zielt auf Mobilnummern. Festnetz- oder Nicht-Mobilnummern erscheinen je nach Antwort als ungültig oder unbestimmt.
- Was kostet sie?
- 4 Credits pro Nummer bei einer Mindestmenge von 500 Nummern. Die Kostenschätzung erscheint vor der Bestätigung; Credits gelten dienstübergreifend.
- Wie oft sollte man neu validieren?
- Das hängt von Erfassungsrate und Markt ab. Bewährt: neue Kontakte beim Eingang validieren, aktive Segmente alle drei bis sechs Monate erneut prüfen.
- Garantiert ein gültiges Ergebnis eine Antwort?
- Nein. Es zeigt den technischen Leitungsstatus zum Prüfzeitpunkt, nicht die Verfügbarkeit der Person oder deren Einwilligung.
Validieren Sie Ihre Liste vor der nächsten Kampagne
Datenbank hochladen, tote Zeilen entfernen und mit echten Nummern starten. Sie zahlen nur durchgeführte Prüfungen.
Passender Dienst: Auf der Serviceseite finden Sie Credit-Kosten, akzeptierte Dateiformate und alle Ergebniswerte. Zur Serviceseite
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